Gelenkbus der ASEAG am Aachener Hauptbahnhof

Öffentlicher Nahverkehr in Deutschland

Jede Linie. Haltestelle für Haltestelle erklärt.

Fahrplaninfo dokumentiert Bus-, Straßenbahn- und Nahverkehrszuglinien in Deutschland: Streckenverlauf, Halte, Abfahrtszeiten, Reisezeiten und Umsteigepunkte – aufbereitet aus offenen Fahrplandaten und ohne Anmeldung nutzbar.

Auf jeder Linienseite

Streckenkarte

Der Linienweg mit allen Zwischenhalten auf einer interaktiven Karte.

Haltestellenfolge

Alle Halte in der richtigen Reihenfolge, je Fahrtrichtung getrennt.

Abfahrtszeiten

Planmäßige Fahrten ab der gewählten Haltestelle, nach Stunde gruppiert.

Reisezeitrechner

Fahrzeit, Zwischenhalte und Entfernung für einen frei gewählten Abschnitt.

Umsteigepunkte

Linien, die dieselbe Haltestelle bedienen, und wo der Umstieg möglich ist.

01 — Netzregionen

Vom Dreiländereck bis zur Nordseeküste

Der Datenbestand ist nach zusammenhängenden Netzen aufgebaut, nicht flächendeckend. Jede Region hat eine eigene Übersicht mit ihren Linien, den beteiligten Verkehrsunternehmen und den örtlichen Tarifbesonderheiten.

Gelenkbus der ASEAG am Aachener HauptbahnhofNordrhein-Westfalen
Aachener Verkehrsverbund (AVV)Aachen & Euregio

Das dichteste Teilnetz im Portal: Stadtverkehr Aachen, die Anrainerstädte im Kreis und Linien bis nach Belgien und in die Niederlande.

Straßenbahn im Stadtverkehr von AugsburgBayern
Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV)Augsburg & Schwaben

Fünf Straßenbahnlinien plus Stadt- und Regionalbusse zwischen Lech, Wertach und dem Wittelsbacher Land.

Zug auf dem Hindenburgdamm zur Insel SyltSchleswig-Holstein
Schleswig-Holstein-Tarif / NAH.SHNordfriesland & Sylt

Marschland, Halligen und Inselverkehr: Regionalbusse zwischen Husum, Niebüll und Eiderstedt sowie der Autozug über den Hindenburgdamm.

Straßenbahn in CottbusBrandenburg
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)Lausitz & Brandenburg

Regionalbusse im Lausitzer Seenland und Regionalzüge von Cottbus und Senftenberg bis nach Berlin und über die Oder.

Busse am Zentralen Omnibusbahnhof in AurichNiedersachsen
Verkehrsverbund Ems-Jade (VEJ)Ostfriesland

Fehnlandschaft, Moor und Nordseeküste: Regionalbusse rund um Aurich, Wiesmoor und Ihlow, dazu der Inselverkehr auf Norderney.

Regionaltriebwagen der Baureihe 641 im Hauptbahnhof Halle (Saale)Sachsen-Anhalt & Thüringen
MDV / VMTMitteldeutschland

Regionalbahn- und Regional-Express-Linien zwischen Halle, Erfurt, Leipzig, Saalfeld und Nordhausen – das Herz des mitteldeutschen Netzes.

Regionalbus am ZOB FlensburgSchleswig-Holstein
Schleswig-Holstein-Tarif / NAH.SHFlensburg & Schleswig

Stadtbusnetz an der Förde, Regionallinien nach Schleswig und Kappeln und der kurze Weg über die dänische Grenze.

Systemwechsel einer Stadtbahn im Karlsruher Zweisystem-NetzBaden-Württemberg
Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)Stadtbahn Karlsruhe

Zweisystem-Stadtbahnen, die auf Straßenbahngleisen durch die Innenstadt und auf Eisenbahnstrecken bis in den Schwarzwald fahren.

Igelbus des Nationalparks Bayerischer Wald in GrafenauBayern
Landkreis Freyung-GrafenauBayerischer Wald

Rufbus-Charakter im Mittelgebirge: Linien rund um Grafenau, Saldenburg und Thurmansbang am Rand des Nationalparks.

Bahnhof Ansbach mit RegionalzugBayern
Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN)Ansbach

Ein kompaktes Stadtbusnetz in Mittelfranken, das die Kernstadt mit den Ortsteilen und dem Bahnhof verbindet.

Triebwagen der AKN im Bahnhof ElmshornSchleswig-Holstein & Hamburg
Hamburger Verkehrsverbund (HVV)AKN & Hamburger Umland

Die Linien A1, A2 und A3 verbinden Hamburg, Norderstedt, Kaltenkirchen und Elmshorn abseits der S-Bahn.

02 — Übersichtskarte

Wo die dokumentierten Netze liegen

Auf einen Marker tippen, um Bundesland, Tarifraum und Verkehrsmittel der Region zu sehen. Über die Liste rechts lässt sich direkt zwischen den Netzen springen.

Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. Die Marker zeigen den Schwerpunkt einer Netzregion, nicht den genauen Linienverlauf – den enthält die Karte auf jeder einzelnen Linienseite.

03 — Ausgewählte Linien

Beliebte Linien und Strecken

Von der Zweisystem-Stadtbahn über den Autozug bis zur Regionalbusachse im Marschland: Diese Auswahl führt direkt zu Streckenverlauf, Haltestellenfolge und Reisezeitberechnung der jeweiligen Linie.

LinieStreckeVerkehrsmittelRegionCharakteristik
100Niebüll – FlensburgBusNordfriesland & SyltRegionale Hauptachse von der Westküste zur Förde
DPFNiebüll Autoverladung – Westerland(Sylt) AutoverladungZugNordfriesland & SyltAutozug über den Hindenburgdamm nach Sylt
1Augsburg – GöggingenStraßenbahnAugsburg & SchwabenStraßenbahn quer durch Augsburg nach Göggingen
3Augsburg – KönigsbrunnStraßenbahnAugsburg & SchwabenStraßenbahn bis Königsbrunn im Landkreis
1Stolberg – AachenBusAachen & EuregioVerbindet Stolberg mit der Aachener Innenstadt
14Eupen – AachenBusAachen & EuregioVon Eupen in Belgien in die Aachener Innenstadt
S4Karlsruhe Albtalbahnhof – Öhringen CappelZugStadtbahn KarlsruheLängste Zweisystem-Linie bis Öhringen
S31Odenheim – KarlsruheZugStadtbahn KarlsruheVom Kraichgau in den Karlsruher Hauptbahnhof
A1Hamburg – Ulzburg SüdZugAKN & Hamburger UmlandAKN-Stammlinie aus Hamburg nach Norden
RE20Lübbenau – S+U BerlinZugLausitz & BrandenburgVon Lübbenau im Spreewald nach Berlin
RE15Saalfeld (Saale) – LeipzigZugMitteldeutschlandSaaletal-Achse Saalfeld – Leipzig
RB25Halle(Saale)Hbf – Saalfeld (Saale)ZugMitteldeutschlandHalle – Saalfeld durch das Saaletal

04 — Tarife 2026

Was eine Fahrt im Nahverkehr kostet

Seit Einführung des Deutschlandtickets gibt es praktisch zwei Preissysteme parallel: das bundesweite Abo und die klassischen Verbundtarife für Einzel-, Tages- und Kurzstreckenfahrten.

Deutschlandticket

63 €

pro Monat, bundesweit gültig im Nahverkehr, monatlich kündbar. Bis Ende 2025 lag der Preis bei 58 €.

Deutschlandticket Jobticket

59,85 €

Höchstpreis pro Monat bei Bezug über den Arbeitgeber; ein zusätzlicher Arbeitgeberzuschuss senkt den Eigenanteil weiter.

Abonnentinnen und Abonnenten

14,6 Mio.

Menschen besaßen zum Ende des Jahres 2025 ein Deutschlandticket – damit ist es das reichweitenstärkste Nahverkehrsprodukt in Deutschland.

ProduktGeltungsbereichTypische Nutzung
Einzelfahrscheineine Fahrt in der gebuchten Preisstufe des VerbundesGelegenheitsfahrt ohne Abo
Kurzstrecke / City-Ticketwenige Haltestellen im Stadtgebietkurze innerstädtische Wege
Tages- und GruppenkarteVerbundgebiet oder gewählte Zone, oft bis BetriebsschlussAusflüge, mehrere Fahrten am Tag
Deutschlandticketbundesweit alle Nah- und RegionalverkehrePendeln, regelmäßige Nutzung
Semester- und Schülerticketsje nach Verbund und BildungseinrichtungAusbildungsverkehr
Grenztarifegrenzüberschreitende Abschnitte, z. B. Euregio-AngeboteFahrten nach BE, NL, DK oder PL

Quelle: Bundesregierung und Verkehrsverbünde zum Deutschlandticket, Stand 2026; Abo-Zahl nach Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Jahresbilanz 2025 und „Daten & Fakten“. Verbundtarife unterscheiden sich regional – verbindlich sind die Tarifbestimmungen des jeweiligen Verkehrsverbundes.

05 — Der Nahverkehr in Zahlen

Wie viel Verkehr Busse und Bahnen tatsächlich tragen

Der öffentliche Personennahverkehr ist das Rückgrat der Alltagsmobilität in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nutzten im Jahr 2025 rund 11,3 Mrd. Fahrgäste den ÖPNV; das Niveau blieb damit gegenüber dem Vorjahr konstant. Der Bus ist mit Abstand das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel, gefolgt von Straßen- und Stadtbahnen.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen rechnet konservativer und weist für 2025 rund 9,86 Mrd. Fahrgäste aus – ein Plus von 0,8 Prozent. Umgerechnet sind das etwa 27 Mio. Fahrgäste an jedem Tag.

Rund 19 Mio. Autofahrten werden nach Branchenangaben täglich durch Fahrten mit Bus und Bahn ersetzt. Das entspricht einer Vermeidung von etwa 11 Mio. t Treibhausgasen im Jahr.

Fahrgäste 2025 nach Verkehrsmittel

Bus5,3 Mrd.
Straßen-, Stadt- und U-Bahn3,9 Mrd.
Eisenbahn-Nahverkehr2,8 Mrd.
89 Mrd.
Personenkilometer pro Jahr
12,3 Mrd. €
Fahrgelderlöse pro Jahr

Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung zum Linienverkehr 2025; Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Jahresbilanz 2025 und „Daten & Fakten“.

06 — Pünktlichkeit

Der Regionalverkehr ist deutlich zuverlässiger als der Fernverkehr

Für das Jahr 2025 weist die Deutsche Bahn im Regionalverkehr eine Jahrespünktlichkeit von 88,7 % aus. Gegenüber 90,3 % im Vorjahr ist das ein Rückgang, das Niveau liegt aber weiterhin weit über dem Fernverkehr, der auf 60,1 % kam. Über den gesamten Personenverkehr hinweg ergibt sich ein Wert von 88,0 %.

Als Hauptursachen gelten der Zustand der Schieneninfrastruktur und die hohe Streckenbelegung. Für Fahrgäste bedeutet das: Auf Regionalbahn- und Regional-Express-Linien – also genau den Linien, die hier dokumentiert sind – ist die Planungssicherheit vergleichsweise hoch, an einzelnen Knotenpunkten mit Fernverkehrsanschluss aber begrenzt.

Für den Busverkehr veröffentlichen die Aufgabenträger keine bundesweit einheitliche Pünktlichkeitsstatistik; hier bestimmen vor allem lokale Verkehrslage und Baustellen die Zuverlässigkeit.

Jahrespünktlichkeit 2025

Regionalverkehr (RB, RE)88,7 %
Personenverkehr insgesamt88,0 %
Fernverkehr (ICE, IC)60,1 %

Als pünktlich gilt in dieser Statistik ein Zug, der mit weniger als sechs Minuten Verspätung am Halt eintrifft.

Quelle: Deutsche Bahn, Pünktlichkeitsbilanz 2025.

07 — Emissionen

Treibhausgase pro Personenkilometer

Angaben in Gramm CO₂-Äquivalent je Personenkilometer, bei durchschnittlicher Auslastung.

Pkw164 g
Linienbus (Diesel)94 g
Linienbus (Durchschnitt)90 g
Linienbus (elektrisch)62 g
Straßen-, Stadt- und U-Bahn42 g

Quelle: Umweltbundesamt, Vergleich der Verkehrsmittel (TREMOD), Bezugsjahr 2024.

Ein besetzter Linienbus schlägt den Pkw um mehr als die Hälfte

Die Klimabilanz des Nahverkehrs hängt fast vollständig an der Auslastung. Rechnet das Umweltbundesamt mit durchschnittlicher Besetzung, verursacht ein Linienbus im Nahverkehr rund 90 Gramm Treibhausgase pro Personenkilometer, ein durchschnittlicher Pkw dagegen etwa 164 Gramm.

Noch deutlicher ist der Unterschied bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen: Elektrobusse liegen bei etwa 62 Gramm, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen bei rund 42 Gramm – sie fahren vollständig elektrisch und bündeln viele Fahrgäste je Kurs.

Das erklärt, warum Verkehrsunternehmen in den hier dokumentierten Netzen ihre Flotten umstellen: Elektro- und Wasserstoffbusse im Stadtverkehr, elektrische Triebwagen und Akkuzüge auf Nebenstrecken, die bislang mit Diesel betrieben wurden.

Weil die Bilanz von der Besetzung abhängt, ist sie im dichten Stadtverkehr am besten und auf schwach nachgefragten Landlinien am schwächsten. Genau dort erfüllt der Nahverkehr aber eine andere Aufgabe: Er sichert überhaupt erst Erreichbarkeit.

08 — So nutzen Sie das Portal

In drei Schritten von der Liniennummer zur Reisezeit

Jede Linienseite folgt demselben Aufbau, damit Sie sich nicht neu orientieren müssen – unabhängig davon, ob Sie einen Stadtbus in Augsburg oder einen Regional-Express in Thüringen ansehen.

Linie finden

Nummer oder Ortsnamen in die Suche oben eingeben oder über die Netzregion einsteigen. Das Linienverzeichnis listet alle Linien vollständig auf.

Strecke und Halte prüfen

Auf der Linienseite sehen Sie die Fahrtrichtungen, die Haltestellenfolge in korrekter Reihenfolge und eine Streckenkarte mit allen Zwischenhalten.

Reisezeit berechnen

Start- und Zielhaltestelle auswählen und die planmäßige Fahrzeit für diesen Abschnitt berechnen lassen – inklusive Anzahl der Zwischenhalte und Entfernung.

09 — Häufige Fragen

Was Nutzerinnen und Nutzer oft wissen wollen

Weitere Hintergründe zu Methodik und Datenquellen finden Sie unter Über uns. Für Hinweise auf Fehler nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

Woher kommen die Fahrplandaten auf dieser Seite?
Grundlage sind offene Fahrplandatensätze im GTFS-Format (General Transit Feed Specification), die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger veröffentlichen. Daraus werden Linienverläufe, Haltestellenfolgen, Fahrtzeiten und Umsteigebeziehungen aufbereitet. Wir betreiben selbst keinen Verkehr und geben keine Auskunft im Namen eines Unternehmens.
Sind die angezeigten Zeiten Echtzeitdaten?
Nein. Dargestellt werden die planmäßigen Fahrzeiten aus dem jeweiligen Datensatz. Verspätungen, Ausfälle, Umleitungen und kurzfristiger Schienenersatzverkehr sind darin nicht enthalten. Für den aktuellen Betriebszustand sind die Auskunftssysteme der Verkehrsunternehmen und Verbünde maßgeblich.
Was kostet das Deutschlandticket im Jahr 2026?
Das Deutschlandticket kostet seit dem 1. Januar 2026 63 € pro Monat; vorher lag der Preis bei 58 €. Es gilt bundesweit in Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen sowie in Nahverkehrszügen (RB, RE, IRE) und ist monatlich kündbar. Über ein Jobticket sind bis zu 59,85 € monatlich möglich, wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss leistet.
Gilt das Deutschlandticket auf allen hier dokumentierten Linien?
Auf den Bus-, Straßenbahn- und Nahverkehrszuglinien in der Regel ja. Ausnahmen betreffen typischerweise Sonderverkehre wie Autozüge, touristische Angebote, Fähren und Fernverkehrszüge. Grenzüberschreitende Abschnitte nach Belgien, in die Niederlande, nach Dänemark oder Polen sind vom Deutschlandticket nicht gedeckt; hier gelten die jeweiligen Verbund- oder Grenztarife.
Wie finde ich eine bestimmte Linie?
Am schnellsten über das Suchfeld oben: Eine Liniennummer oder ein Ortsname genügt. Alternativ führt das Linienverzeichnis alle dokumentierten Linien nach Region und Nummer sortiert auf.
Welche Regionen deckt das Portal ab?
Abgedeckt sind zusammenhängende Netze in mehreren Bundesländern – von der Euregio um Aachen über Augsburg, Karlsruhe und Mitteldeutschland bis nach Nordfriesland, Ostfriesland und in die Lausitz. Der Datenbestand wächst, sobald weitere offene Datensätze erschlossen sind.
Kann ich hier Fahrkarten kaufen?
Nein. Fahrplaninfo ist ein reines Informationsangebot ohne Verkauf und ohne Buchungsfunktion. Fahrkarten gibt es bei den Verkehrsunternehmen, in deren Apps und an den Automaten vor Ort.

Alle Linien auf einer Seite

Nach Netzregion gegliedert, nach Liniennummer sortiert und live filterbar.

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